Gravity Pilots in Winterberg


GP Betriebsausflug nach Winterberg (in Deutschlands größten Bikepark)

Am 26.05. machten sich einige Piloten auf dem Weg zum Betriebsausflug nach Winterberg.
Vorab wurden im Forum Fahrgemeinschaften gegründet und die Autos entsprechend besetzt.

Unsere Gruppe hatte das Glück, dass Sepp alle Mann zu Hause abholte, d.h. um 07:30 den kleinen Peter in Winkel, dann Pete und Marc kurz nach 8 in Taunusstein und schließlich Roland in Limburg. Wobei wir statt um 08:30 Uhr dort zu sein schon fast 30 min Verspätung hatten. Es gab ja auch ne Menge Zeugs im Vito zu verstauen (jede Menge Verpflegung, Fahrräder, Helme und Protektoren von 5 Leuten + diverse Zeitschriften und anderen Kleinkram). Während dieser Fahrt haben sich die GPs übrigens um ein Mitglied vergrößert, Pete war bei der Abfahrt noch kein Mitglied, füllte des Aufnahmeformular während der Fahrt aus und überreichte es beim nächsten Stop in Limburg an Sepp mit einem breiten grinsen.

In Limburg stellten wir fest, dass die A3 nebenan zu war und der ganze Verkehr durch die Stadt rollte. So verging die Zeit, was der Stimmung der Mannschaft keinen Abbruch tat. In Zeitschriften wurden Berichte über unsere Bikes gelesen und per IPAD nach nem neuen Downhillrahmen und weiteren Teilen gegoogelt.

Auf einmal klingelte das Telefon und Mike meldete, dass sie bereits in Winterberg angekommen waren. Oh man, es ist gleich 10 Uhr und wir haben noch gut 100 KM Landstraße vor uns während die anderen schon abfahren können …
Als wir eine Stunde später fast da waren meldete sich Clemens und berichtet, dass sie auch gerade angekommen sind. Kurz danach trafen wir uns im Shop vom Bikepark und kauften uns die Liftkarten (Liftkarte ab 11 Uhr), alle Jungs und Mädel(s) (Jasmin) waren schon ganz aufgeregt. Schnell wurden die Bikes startklar gemacht und die Protektoren angezogen. Dann konnte es endlich losgehen.

Erstmal rollten wir zum Warmmachen locker die Freecross Strecke runter, die aus vielen Steilkurven und ein paar Tables besteht. Bei den Winterberg Neulingen machte sich ein erstes Grinsen breit als wir uns unten am Lift wieder treffen. Nochmal schnell den Freecross abfahren und dann aber endlich auf die Downhillstrecke.
Mittlerweile hatten wir auch Mike, Tom, Marcel und den kleinen Max getroffen sowie Olli (Phantom25), Olli (Schneckenreiter) und Jutta.

Schell wurde noch ein Teamfoto geschossen und ab ging´s mit der gesamten Mannschaft zum Downhill.

(Foto oben: erstes Teamfoto)

Alle, die die Strecke bereits kannten düsten los und Sepp machte den Guide für die Frischlinge. Er machte uns auf alle schwierigen Stellen auf der Strecke aufmerksam. Wir hielten überall an und schauten nach einer geeigneten Line für die Abfahrt.
Mit den ganzen Stopps bei der ersten Streckenbefahrung hatte man erstmal ein komisches Gefühl im Bauch: „lässt sich irgendwie komisch holperig fahren die Strecke oder?“ Durch die vielen Stopps kam noch keine flüssige Abfahrt zustande.

Dann machten wir uns auf zur ersten richtigen Abfahrt und merkten gleich, dass sich die Strecke wesentlich besser fährt als gedacht! Ist zwar alles staubtrocken und etwas ausgefahren aber macht richtig Laune!
Im Laufe des Tages machten wir noch viele Abfahrten auf unterschiedlichen Strecken, worauf sich jeder die für seinen Schwierigkeitsgrad angemessenen Hindernisse raussuchte.

(Foto oben: kleiner Max am großen Roadgap)

Aber immer wieder zog es uns zum Downhill. Irgendwie machte das Ding am meisten Spaß und man traf immer einige GPs am Lift.
Die Anfahrten wurden immer schneller und besser und die meisten Hindernisse wurden ziemlich gut gemeistert.
Jeder hatte ne Menge Spaß dabei und machte fahrtechnisch einige Fortschritte.

(Foto oben: Roland an der Box)

Zum Glück gab es nur ein paar kleinere Stürze ohne nennenswerte Verletzungen. Einen davon hatte ich. Dabei hatte ich mir meinen Umwerfer mit der Verschraubung aus dem Rahmen gerissen und so verbogen, dass sich das Hinterrad nicht mehr drehte.
Mit vereinten (Gravity Pilots) Kräften wurde die Mühle aber schnell wieder flott gemacht. Olli (Phantom25) hatte zum Glück ne mobile Werkstatt de Luxe in seinem Kofferraum dabei.
Ruck zuck war die Kurbel ab und ne neue Schraube für die Aufnahme des Umwerfers im Laden des Bikeparks organisiert. Kurz danach war mein Bike wieder Einsatzbereit.
DANKE OLLI

Am Ende des Tages waren alle ziemlich ausgepowert (dass Bergabfahren aber auch so anstrengend ist ... :-D) und extrem gut gelaunt!

(Foto oben: Teamfoto 2)

Sepps Worte nach der letzten Abfahrt finde ich ziemlich treffend:
"Das war ein grandioser Tag". Was für eine super Truppe!

Ich freue mich schon aufs nächste mal!

Euer Marc aka Hooz